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Target bringt Chancen für NAID, Datenschutz

15. Januar 2014

Es bleibt abzuwarten, ob Targets Datensicherheitspanne, dieim Dezember berichtet wurde, zu einer sinnvollen Datenschutzverordnung führt. Allerdings sorgt die Größe (ursprünglich auf 40 Millionen geschätzt, jetzt ist sie jedoch wahrscheinlich eher 110 Millionen) und der Zeitpunkt kurz vor den Feiertagen sicher für eine Menge Aufregung in Washington DC.

Scheinbar innerhalb von wenigen Stunden nach der Panne führte der hochrangige Senator Patrick Leahy (D-VT) einen Datenschutzgesetzentwurf wieder ein, den er schon zuvor gesponsert hatte, der damals allerdings nicht weit kam. Kurz danach befragte das einflussreiche Magazin Politico den NAID-CEO Bob Johnson über die historischen Hindernisse für die Entwicklung eines nationalen Datenschutzrechts und ob der Target-Vorfall diese Hindernisse überwinden könnte.

„Es ist ebenso angsteinflößend wie vielversprechend“, sagte Johnson. „Wenn der Kongress ein kleines Gesetz für nationale Pannenmeldepflicht, Cyber-Sicherheit und Kriminalisierung von Hacking verabschiedet, werden wir kaum Fortschritte gemacht haben und die Gelegenheit ist verpasst, um ein übergreifendes Datenschutzrecht für das Land zu schaffen. Es wird nur noch ein Akronym mehr sein, das man verfolgen muss. Die Idee sollte es sein, ein nationales Gesetz zu schaffen, das definitiv schützt und Verantwortlichkeit innerhalb jeder Organisation für alle persönlichen Informationen in ihrer Gewahrsam zuweist.“